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Förderung bei Demenz durch Ergotherapie - Demenztherapie

Was kann Ergotherapie bei einer Demenzerkrankung leisten?

An Demenz erkrankte Personen und ihre Angehörigen erleben, dass verschiedenste Alltagshandlungen von der betroffenen Person nicht mehr so durchgeführt werden können wie bisher. Dies erschwert den Alltag häufig ungemein. Oft fehlen Ideen, Aktivitäten anders zu strukturieren, damit die Selbstständigkeit der betroffenen Person weiter erhalten bleibt. 

An dieser Stelle unterstützt die Ergotherapie. Ziel ist es durch gezielte Therapiemaßnahmen den aktuellen Stand der Kognition (Lese-, Rechen- und Rechtschreibfähigkeiten, Konzentration, …) und der (Körper-)Wahrnehmung möglichst lange zu erhalten. Auch die Motorik und Orientierung zur Person, Zeit und Raum sowie weitere individuell zu erarbeitende Aspekte sollen möglichst lange erhalten bleiben und eine Verschlechterung soll durch gezielte Aktivitäten ggfs. verlangsamt werden. 

Angehörige und Zugehörige werde nach Bedarf und Wunsch in die Therapie einbezogen. Ein gemeinsamer Austausch über Alltagsanpassungen ist Grundlage, damit der an Demenz erkrankte Mensch möglichst lange seine Rolle selbstständig ausfüllen kann und sich weiterhin wertvoll und wichtig im Leben fühlt. Wir geben die Möglichkeit, gemeinsam Fragestellungen um die Krankheit und den Umgang mit dieser zu erörtern sowie die Krankheitseinsicht beim Betroffenen und die Annahme der Krankheit auf Seiten der Angehörigen aufzuarbeiten.